Nach 17 absolvierten Begegnungen nimmt VfR Kesselstadt II den zwölften Platz in der Tabelle ein

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Die Zweitvertretung von SG Bruchköbel und die Reserve von VfR Kesselstadt verließen den Platz beim Endstand von 1:1. Bereits im Vorfeld hatte einiges für ein Aufeinandertreffen zweier ebenbürtiger Teams gesprochen. Das Endergebnis bestätigte schließlich diese Einschätzung.

Das 1:0 von VfR Kesselstadt II durfte Tolga Kurt bejubeln (38.). Die passende Antwort hatte Nechirwan Khalil parat, als er in der 44. Minute zum Ausgleich traf. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Zum Seitenwechsel ersetzte David Angersbach von SG Bruchköbel II seinen Teamkameraden Tolga Sevinc. Letzten Endes gewann niemand die Oberhand, sodass sich der Gastgeber und VfR Kesselstadt II die Punkte teilten.

Ein Punkt reichte SG Bruchköbel II, um die direkten Abstiegsplätze zu verlassen. Mit nun zwölf Punkten steht das Team von Fabian Reichert auf Platz 14. Wo bei SG Bruchköbel II der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 19 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Seit sechs Spielen wartet SG Bruchköbel II schon auf einen dreifachen Punktgewinn.

Nach 17 absolvierten Begegnungen nimmt VfR Kesselstadt II den zwölften Platz in der Tabelle ein. In den letzten fünf Begegnungen holte der Gast insgesamt nur vier Zähler. Vor heimischem Publikum trifft SG Bruchköbel II am nächsten Sonntag auf die Spvgg. Langenselbold, während VfR Kesselstadt II am selben Tag Germania Dörnigheim II in Empfang nimmt.

Der VfR Kesselstadt feierte am Sonntag in Hanau einen 8:0-Kantersieg.

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Der VfR Kesselstadt feierte am Sonntag in Hanau einen 8:0-Kantersieg. Die Überraschung blieb aus: Gegen den VfR Kesselstadt kassierte der SV Wolfgang eine deutliche Niederlage. Der VfR Kesselstadt hatte den SV Wolfgang im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 7:2 gesiegt.

Vor dem Seitenwechsel sorgte Semir Agovic mit seinem Treffer für eine kalte Dusche für den SV Wolfgang. Ein Tor auf Seiten des VfR Kesselstadt machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Frisch zurück aus der Kabine? Zumindest brachte der Gast durch Agovic den Ball in der 52. Minute erfolgreich im gegnerischen Netz unter, sodass es fortan 2:0 aus der Perspektive der Elf von Armin Curt hieß. Mit dem 3:0 von Nervin Memic für den VfR Kesselstadt war das Spiel eigentlich schon entschieden (58.). Sead Kavgic (59.) und Emir Drino (65.) brachten dem VfR Kesselstadt mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Gleich drei Wechsel nahm der VfR Kesselstadt in der 63. Minute vor. Kavgic, Drino und Arnes Arnautovic verließen das Feld für Nikola Andelic, Mustaba Nuri und Markus Wagner. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Memic schnürte einen Doppelpack (72./85.), sodass der VfR Kesselstadt fortan mit 7:0 führte. Agovic stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 8:0 für den VfR Kesselstadt her (89.). Der VfR Kesselstadt überrannte den SV Wolfgang förmlich mit acht Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.

Nun musste sich der SV Wolfgang schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die Not der Heimmannschaft wird immer größer. Gegen den VfR Kesselstadt verlor der SV Wolfgang bereits das fünfte Ligaspiel am Stück. Die Offensive des SV Wolfgang strahlte insgesamt zu wenig Gefahr aus, sodass die Mannschaft von Trainer Mike Busch bis jetzt erst 28 Treffer erzielte. Nach der klaren Pleite gegen den VfR Kesselstadt steht der SV Wolfgang mit dem Rücken zur Wand.

Mit dem Sieg knüpfte der VfR Kesselstadt an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert der VfR Kesselstadt 13 Siege und drei Remis für sich, während es nur drei Niederlagen setzte. Mit beeindruckenden 87 Treffern stellt der VfR Kesselstadt den besten Angriff der KOL Hanau. Eine grundsolide Defensivleistung gepaart mit der Treffersicherheit der eigenen Offensive lassen den VfR Kesselstadt in eine verheißungsvolle nähere Zukunft blicken. Vor heimischem Publikum trifft der SV Wolfgang am nächsten Sonntag auf den SV Kilianstädten, während der VfR Kesselstadt am selben Tag den KSV Langenbergheim in Empfang nimmt.

Umbenennung der Sportanlage "An der Pumpstation" im "Wilhelm Winterstein Sportanlage"

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„Ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, einem solch engagierten Bürger unserer Stadt ein starkes und bleibendes Zeichen zu setzen“, freute sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky sichtlich, dass mit der Umbenennung der Sportanlage an der Pumpstation einerseits das langjährige Engagement von Wilhelm Winterstein, aber auch seine tiefe Verbundenheit zum VfR 1925 Kesselstadt eine passende Würdigung erhalten haben. „Magistrat und Ortsbeirat haben den Vorschlag des Vereins gerne aufgegriffen, mit dem neuen Namen Wilhelm-Winterstein-Sportanlage auch zukünftig an den beachtlichen Einsatz eines außergewöhnlichen Mannes zu erinnern, denn durch sein Engagement hat Wilhelm Winterstein Hanau liebens- und lebenswerter gemacht.“

Ende August letzten Jahres habe die traurige Nachricht vom Tod von Wilhelm Winterstein große Betroffenheit ausgelöst, denn der Verstorbene war als äußerst beliebte, tatkräftige und sehr engagierte Persönlichkeit bekannt. Sein Leben haben immer im Dienst seines Unternehmens gestanden. Dabei habe er aber stets auch den Dienst zugunsten des Gemeinwohls im Blick behalten. „Als wahrem Menschenfreund ging ihm Gemeinnutz immer vor Eigennutz“, so der OB. Gemeinsam mit seiner Frau Ursula Berenbrok-Winterstein habe er sehr viel Gutes in der Gesellschaft bewirkt.

Wilhelm – oder auch Bill, wie ihn nahestehende Freunde nannten - Winterstein hatte über Jahrzehnte beeindruckendes ehrenamtliches und mäzenatisches Engagement in den Bereichen Soziales, Sport, Gesundheit und Kultur an den Tag gelegt und sich mannigfach für die Brüder-Grimm-Stadt eingesetzt. Doch dabei sei es nie um die bloße Bereitstellung der finanziellen Mittel gegangen, sondern immer auch um persönliches und menschliches Interesse an den Mitmenschen, erinnerte Kaminsky an den Verstorbenen.

Im Jahr 1995 gründeten die Eheleute die Berenbrok-Winterstein-Stiftung, welche ambulante Projekte der psychosozialen Hilfe für hochbetagte, schwerstkranke und sterbende Menschen sowie für deren Helferinnen und Helfer unterstützt.

Daneben war Wilhelm Winterstein seit 1997 Mitglied der Deutschen Herzstiftung. Im Jahr 1998 stiftete er den Förderpreis der Deutschen Herzstiftung, den ‚Wilhelm P. Winterstein-Preis’. Mit diesem Preis werden speziell Nachwuchswissenschaftler gefördert, die ihre bis dahin unveröffentlichten wissenschaftlichen Ergebnisse anonym zur Evaluation durch den Wissenschaftlichen Beirat vorlegen. Von 2005 an war er auch Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Herzstiftung. Gemeinsam setzte sich das Ehepaar bei jeder sich bietenden Gelegenheit für die Aufgaben und Ziele der Herzstiftung ein.

Doch auch in anderen Bereichen waren die Wintersteins aktiv: dazu gehört seit Jahren die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Brüder-Grimm-Festspiele Hanau. Viele Jahre engagierte sich Wilhelm Winterstein auch in der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Hanau-Kesselstadt. Der Kirchengemeinde hat er einige Projekte ermöglicht, die ohne ihn nicht zustande gekommen wären. Beim Festakt zu Ehren des Deutschen Turnerbundes und der Hanauer Freiheitskämpfer in der wallonisch-niederländischen Kirche haben die Eheleute die neue Ehrentafel gestiftet.

Für sein Engagement wurde das Ehepaar Berenbrok-Winterstein im Jahr 2006 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und im Jahr 2012 mit dem Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Mit der Bürgerplakette der Stadt Hanau dankte 2012 auch die Brüder-Grimm-Stadt den Eheleuten für die fortwährende Unterstützung und ihr verdienstvolles Wirken für die Bürgerschaft.

„Wilhelm Winterstein hat ein großes Gefühl der Verantwortung für die Gesellschaft und seine Mitmenschen gespürt und dieses sehr ernst genommen“, würdigte OB Kaminsky das ehrenamtliche Engagement, das dazu geführt habe, dass Winterstein sich überall dort in selbstloser Weise zur Verfügung stellte, wo er gebraucht wurde. Mit wachem Geist habe er sich im positiven Sinne immer eingemischt, mit dem Wissen: er kann etwas erreichen. „Mit einem solchen Bürger kann man Stadt und Staat machen. Wir sind ihm als Brüder-Grimm-Stadt, als Gemeinwesen Hanau aus tiefstem Herzen dankbar.“
Quelle: Die Pressestelle "Stadt Hanau"